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  • Nicole

Meine Gedanken zu Corona

Eigentlich wollte ich nichts zu Corona schreiben, weil in diesem Blog das Schöne und Freudige Priorität haben soll. Ich möchte auf diesem Blog informieren und den Blick auf die Physiologie der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett lenken.


Ich werde zur Zeit sehr oft von Eltern angeschrieben, die stark verunsichert sind über die aktuelle Lage. Natürlich sind wir alle verunsichert, aber ich glaube wenn man in dieser Krise noch Eltern wird, da macht man sich zur Zeit schon sehr viele Gedanken. Besprechen Sie ihre Sorgen und Ängste unbedingt mit ihrer Hebamme oder Gynäkologe/Gynäkologin, es ist wichtig dass sie beruhigt sind bezüglich Schwangerschaft und diese trotzdem noch geniessen können.


Mir bricht es dass Herz das Väter ihre Frauen und Neugeborenen auf dem Wochenbett nicht mehr besuchen können. Dieser wichtige Start zu Dritt, dieses Bonding und diese einmalige Zeit wird ihnen so genommen. Ich frage mich, ob man es nicht anders hätte lösen können. Beispielsweise durch Co-Hospitalisationen der Väter. Was mich als freischaffende Hebamme nun fordert, ist das viele Familien sich für ein ambulantes Wochenbett oder für ein Kurzwochenbett entscheiden. So sind sie zwar schnell wieder vereint aber für mich gibt das ungeplante Mehrarbeit. Weil ich diese Familien nun viel mehr besuchen darf, als geplant.


Der Hebammenverband hat meiner Meinung nach sehr spät informiert, wie wir freischaffenden Hebammen uns schützen können. Das Schutzmaterial ist schwierig zu erhalten und es werden Stimmen laut, dass wir per Video Telefonie betreuen sollen. Ich finde es gerade in Krisenzeiten wichtig, bei den Familien vor Ort zu sein und ihnen Sicherheit zu vermitteln. Mit Mundschutz und Sicherheitsabstand werde ich arbeiten und die Familiengesundheit in dieser schwierigen Zeit stärken.

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